Zwergelgartenpavillon im Mirabellgarten

Project Description

Wo Göttinnen entstehen – Les dieux en chantier*

begleitende Ausstellung zum Kunst-am-Bau-Auftrag im Paracelsus Bad & Kurhaus der Stadt Salzburg

Eröffnung: 4.9. 2019, 19 Uhr
Dauer: 5.9.–12.10. 2019

Begrüßung: Mag.a Tröger-Gordon, Leiterin der Kulturabteilung
Eröffnung: Bernhard Auinger, Bürgermeisterstellvertreter der Stadt Salzburg
Einführung: Nikolaus Kohlberger, Stadtgalerien Salzburg

Finissage: 12.10.2019 – Treffpunkt 14 Uhr beim Kassenbereich des Paracelsus Bad&Kurhaus
anlässlich der Eröffnung des Kunst-am-Bau-Werkes durch Dr. Barbara Wally.
Anschließend laden wir zum Umtrunk in die Stadtgalerie Zwergelgarten.

Motiv im Erdgeschoß Paracelsus Bad & Kurhaus © Bele Marx & Gilles Mussard

 

Die Götter weilen lange unter uns
Als Paracelsus in Salzburg an einer Quecksilbervergiftung starb, holte Mercur ihn in den Göttinnenhimmel. Er fühlte sich mitverantwortlich, die Mercurische Krankheit interessierte ihn, überhaupt waren Paracelsus’ Schriften gerade in Mode. Doch da es im Himmel nichts zu heilen gab, stiegen die Götter hinab auf die Erde, um sich hier einzurichten: Eine lange Weile suchten sie nach einem geeigneten Ort, wo Körper und Geist im „Lichte der Natur“ vereint wären, hylozoistisch, ganz im Sinne belebter Materie, im Strom der Zeit schwimmend. Die Götter verweilten, sie weilten lange, und ihr Anwesen im Bade wurde ihnen bis heute nicht fade.

Elvira M. Gross

                            

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Stadtgalerie Zwergelgarten
Zwergelgartenpavillon im Mirabellgarten
5024 Salzburg
www.kultur.stadt-salzburg.at
Tel: 0662 8072 3453

Öffnungszeiten: Mo–Fr 14–18
An Sonn- und Feiertagen geschlossen.

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Projektdossier

www.belegilles.com

 

* Wo Göttinnen entstehen – Les dieux en chantier
Götter auf der Baustelle, zugleich Götter im Bau bedeutet der franzöische Ausdruck Les dieux en chantier, der ausgesprochen auch etwas Magisches andeutet – denn enchanté(e) heißt sowohl hocherfreut (bei der Begrüßung) als auch verzaubert, zauberhaft (wie bei der Flûte enchantée/ der Zauberflöte von Mozart). Wo Göttinnen entstehen wiederum spielt auf die Konstruktion, aber auch auf die Geburt von Kunst an sich an – wie bei Boticellis berühmtem Bild Die Geburt der Venus. Elvira M. Gross