shelter

Project Description

Initiiert und kuratiert von SEDEF HATAPKAPULU

von 20.–30. Dezember 2018
masc foundation, Grundsteingasse 40, 1160 Wien

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KünstlerInnen

FATIH AYDOĞDU   EYLEM ERTÜRK    HANNAH FEIGL  SEDEF HATAPKAPULU   BEHRUZ HESHMAT   PAUL HORN  BELE MARX & GILLES MUSSARD   ROLAND SCHÜTZ  GEORGIA SEVER   CEIJA STOJKA

Zeichnung GRENZE von SEDEF HATAPKAPULU

 


Ausstellungsansicht SHELTER mit Arbeiten von von BEHRUZ HESHMAT (links) und FATIH AYDOĞDU (rechts), Raum 2 der masc foundation


Detail der Arbeit von FATIH AYDOĞDU, Raum 2 der masc foundation

 

„It is the shelter of each other that people live.“
„Jede/r lebt unter dem schützenden Dach des anderen.“
Irisches Sprichwort.

Ausstellungsansicht SHELTER, Raum 5 gestaltet von SEDEF HATAPKAPULU, masc foundation

 

Shelter ist die Geschichte, shelter ist ein Land, shelter ist die Strasse, shelter ist mein Verstand, shelter sind wir alle.
Menschen bestehen aus Leib und Seele und nicht aus Dokumenten. Menschen haben Geschichte(n), diese gilt es zu erzählen.

Die KünstlerInnen Fatih Aydoğdu, Eylem Ertürk, Hannah Feigl, Sedef Hatapkapulu, Behruz Heshmat, Paul Horn, Bele Marx & Gilles Mussard, Roland Schütz und Georgia Sever setzen sich mit Fragmenten von in Vergessenheit geratenen (persönlichen) Geschichten auseinander – sammeln und verarbeiten sie mit großer Sorgfalt. Somit wachen diese Geschichten unter dem Schutzdach der KünstlerInnengemeinschaft zu einem neuen Leben auf.

Die Ausstellung „Shelter“ trägt Lebensgeschichten ignorierter und vergessener Menschen, Menschen wie Ceija Stojka, deren Geschichte als Symbol und Mahnmal für die 100.000enden ermordeten Roma und Sinti während des 2. Weltkriegs stehen, in den öffentlichen Raum und präsentiert sie wie in einem Kaleidoskop, in dessen zerbrochenen Scheiben diese Geschichten neu zusammengestellt werden: ausgelöschte Geschichte(n), die aus der Vergessenheit geholt und sichtbar gemacht oder gar neu erzählt werden.

Die AusstellungsbesucherInnen sollen im Dialog mit den ausgestellten Werken an ihre eigenen, vergessenen/verlorenen Geschichten erinnert werden, in dem sie durch das Kaleidoskop schauen und sich auf das Bild, das sich aus Lebensgeschichten anderer Menschen zusammensetzt, einlassen.


Ausstellungsansicht SHELTER, zentraler Raum von ROLAND SCHÜTZ

 


Ausstellungsansicht SHELTER mit Arbeiten von von BEHRUZ HESHMAT (rechts) und SEDEF HATAPKAPULU (links), Raum 2 der masc foundation

 


Ausstellungsansicht SHELTER mit der Arbeit BUNKER von PAUL HORN (Detailansicht unten)

 

 


Ausstellungsansicht SHELTER mit der Arbeit KONTROVERSE SIEGFRIEDSKOPF von BELE MARX & GILLES MUSSARD, Raum 3 der masc foundation

 

Ausstellungsansicht SHELTER mit einem Portrait Ceja Stojka's von HANNAH FEIGL, Raum 1 der masc foundation

 


Ausstellungsansicht SHELTER mit Arbeiten von CEJA STOJKA, Raum 1 der masc foundation

 


Ausstellungsansicht SHELTER mit Abeiten von GEORGIA SEVER (rechts) und BEHRUZ HESHMAT (links), Raum 1 der masc foundation


Präsentation der Arbeit von EYLEM ERTÜRK, Raum 1, masc foundation

Ausschnitt aus der Arbeit Fall from a balconyp von EYLEM ERTÜRK

 

 

VR Artists, Älterndes Paar, Ein Oratorium von Ernst jandl
Installation ROLAND SCHÜTZ / helmhart
© Verlag Luchterhand 2010

 

 

 

     

          

 

links
FATIH AYDOĞDU
EYLEM ERTÜRK
HANNAH FEIGL
SEDEF HATAPKAPULU
BEHRUZ HESHMAT
PAUL HORN
BELE MARX & GILLES MUSSARD
ROLAND SCHÜTZ
GEORGIA SEVER
CEIJA STOJKA

 

Produktion
Sedef Hatapkapulu, 1160 Wien, Grundsteingasse 32/12 in Kooperation mit
MASC FOUNDATION und PEREGRINA, sowie in Koproduktion mit
couscous & cookies, verein für elastische poesie und

mit freundlicher Unterstützung der MA7, Kulturabteilung der Stadt Wien

masc foundation & 39 dada