Paracelsus Bad & Kurhaus

Project Description

Wo Göttinnen entstehen … weilen Götter unter uns

Geladener und gewonnener Kunst-am-Bauwettbewerb für die künstlerische Wandgestaltung des

Paracelsus Bad & Kurhaus
Auerspergstraße 2
5020 Salzburg

 

Die Götter weilen lange unter uns.

Als Paracelsus in Salzburg an einer Quecksilbervergiftung starb, holte Mercur ihn in den Göttinnenhimmel. Er fühlte sich mitverantwortlich, die Mercurische Krankheit interessierte ihn, überhaupt waren Paracelsus’ Schriften gerade in Mode. Doch da es im Himmel nichts zu heilen gab, stiegen die Götter hinab auf die Erde, um sich hier einzurichten: Eine lange Weile suchten sie nach einem geeigneten Ort, wo Körper und Geist im „Lichte der Natur“ vereint wären, hylozoistisch, ganz im Sinne belebter Materie, im Strom der Zeit schwimmend. Die Götter verweilten, sie weilten lange, und ihr Anwesen im Bade wurde ihnen bis heute nicht fade. (Elvira M. Gross)

   

   

 

Thema: Göttinnen und Götter wohnen im Gebäude

Stichwort: Welche Bedeutung haben Gottheiten, wofür stehen sie, was schreiben wir Ihnen zu?
Die Besucher*innen sehen immer nur Ausschnitte der Körperpartien. So als ob die Göttinen und Götter im Paracelsusbad stehen und sich unterhalten. So sieht man im EG die Füße, im ersten OG die Kniepartie, im zweiten OG Oberkörper; die nicht sichtbaren Partien sind von den Wänden verdeckt. Die Köpfe befinden sich im Bereich der Schwimmbeckens und sind nicht umgesetzt. Sie werden von der von oben kommenden Lichtquelle "gedacht".

 

Architekten: Berger + Parkkinen
Eröffnung des Kunstwerks am 12.10.2019 durch Dr. Barbara Wally

 

Berger + Parkkinen Architekten

Paracelsus Bad & Kurhaus

Bele Marx & Gilles Mussard

Impressum

Projektdossier zur begleitenden Ausstellung im Zwergelgartenpavillon